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Die Junge Union Margetshöchheim ist die einzige aktive politische Jugendorganisation in unserer Gemeinde. Neben der Vermittlung von demokratischen Grundsätzen, aktiver Mitgestaltung vor Ort, steht natürlich auch der Spaß bei uns im Vordergrund. Wir können mittlerweile auf knapp 18 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken und wollen Ihnen hiermit die Möglichkeit geben, uns näher kennen zu lernen.
Der Ortsverband der Jungen Union Margetshöchheim wurde im Jahre 1990 von Waldemar Brohm wieder gegründet. Bereits von 1976 bis 1984 gab es bereits einen Ortsverband, dieser wurde dann aber aufgelöst. Entscheidenden Anteil an der Wiedergründung hatte Waldemar Brohm, er wurde dann an der Gründungsversammlung am 05.10.1990 zum Ortsvorsitzenden gewählt. Zu dieser Zeit hatten wir 14 Mitglieder und unsere Hauptaugenmerke lag auf der anstehenden Altortsanierung, dem Neubau des Kindergartens im Zeilweg und der Errichtung einer Ampel an der Ausfahrt Margetshöchheim Nord zur Staatsstraße 2300. Zu diesen Themen gab es Ortseinsichten mit Politikern, aber auch Unterschriftensammlungen. Mit dem damaligen Bayerischen Staatssekretär des Inneren, Dr. Günter Beckstein, diskutierten wir zum Thema "Gewalt bei Jugendlichen". Aber auch an der Diskussion zum §218 StGB (Schwangerschaftsabbruch) beteiligten wir uns und bezogen in einer Veranstaltung Stellung dazu.
Im Jahre 1994 kam es zu einem ersten Führungswechsel, Michael Donath übernahm den auf mittlerweile 24 Mitglieder angewachsenen Ortsverband. In seiner Zeit als 1. Vorsitzender führten wir zwei Tagesfahrten nach Erfurt in den Thüringischen Landtag, sowie nach Ulm zur Firma IVECO durch. Wir beteiligten uns erstmalig am örtlichen Ferienprogramm mit einer Schnitzeljagd. Bei den Kommunalwahlen 1996 konnten wir mit Jessica Müller und Barbara Will-Lutz zwei Kandidatinnen auf der Gemeinderatsliste platzieren. Leider konnten sie nicht für eine Verjüngung des Gemeinderats sorgen. Auch führen wir seit dieser Zeit jährlich eine Flurreinigung mit der CSU Margetshöchheim durch, bei welchen wir aktiven Umweltschutz vor Ort praktizieren.
Einen erneuten Wechsel an der Spitze der JU Marokko gab es 1997, als Stefan Fischer ins Amt des Ortsvorsitzenden gewählt wurde, er übernahm den Ortsverband mit 20 Mitgliedern. Neben den mittlerweile traditionellen Veranstaltungen wie Ferienprogramm und Flurreinigung, kam die Teilnahme am örtlichen Margaretenfest hinzu. Anfangs noch im alten Bauhof mit dem Verkauf von Suppe, mauserte sich unser Stand zusammen mit dem des Jugendzentrums zum Treffpunkt der Jugend bei unserem Dorffest. Durch die Erlöse des Festes, konnten wir auch den geselligen Teil innerhalb des Ortsverbandes weiter ausbauen. So wurden Grillabende, Helferessen oder Besichtigungen bei der Würzburger Hofbräu ins Leben gerufen. Auch besuchten wir erstmalig ein Fußballspiel, damals noch im Olympiastadion in München. Bei einem Gespräch mit Amnesty International informierten wir uns über die Menschenrechte. Ein heißes Eisen schmiedeten wir zu Beginn des neuen Jahrtausends, als wir zur Ausweitung eines neuen Gewerbegebietes für die Großbäckerei Götz auch kritisch Stellung bezogen.
Im Februar 2000 musste Stefan Fischer sein Amt aus beruflichen Gründen niederlegen und übergab die Führung an Stefan Lindner. Unter seiner Regie wurde ein Diskussionsabend zur Reform der Realschulen (R 6) mit hochkarätigen Referenten wie Prof. Dr. Walter Eykmann (MdL), Stefan Debes (BLLV) sowie Reinhold Schnell (Schulleiter Realschule Höchberg). Die Resonanz zu diesem Thema war so groß, dass die 70 Sitzplätze im Vereinszimmer zu knapp wurden. Bewährtes wie die Besichtigung der Würzburger Hofbräu, die Teilnahme am Ferienprogramm oder der Besuch eines Fußballspiels wurde beibehalten. Auch unser Auftritt beim Margaretenfest wurde immer professioneller und unsere eigene Ausstattung (Gasgrill, Pavillon) wurde immer mehr. Aus diesem Grund bekamen wir auch ein Vereinsabteil im neuen Bauhof, welches wir zusammen mit dem Jugendzentrum ausbauten und noch heute nutzen. Auch der neuen Kommunikationswelt standen wir aufgeschlossen gegenüber, wir errichteten als einer der ersten Margetshöchheimer Vereine eine eigene Homepage. Mit Yvonne Jungbauer konnten wir unser 30. Mitglied begrüßen, was die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre widerspiegelte. Mit einem neuen Namen gingen wir aus dem Kommunalwahlkampf 2002. Nach einer 14tägigen Plakataktion zur Stichwahl der Bürgermeister, mit welcher wir Norbert Götz unterstützten, waren wir auf einmal nur noch "Die Vermummten". Diesen Namen verpasste uns die Main-Post, aufgrund zweifelhafter Angaben eines Gemeinderates der SPD. Die Aktion zeigte die Leistungsfähigkeit der JU, insgesamt wurden 850 Plakate im Ort verteilt, jeden Tag neue mit anderen Sprüchen. Im Nachgang lässt sich feststellen, dass sich mittlerweile ein Großteil der Sprüche im Bezug auf Herrn Bürgermeister Stock bewahrheitet haben. Unsere beiden Listenkandidaten Michael Donath und Marco Lecour verpassten leider den Sprung in den Gemeinderat und eine Verjüngung dieses.
Schon wieder ein neuer, so lautete die Schlagzeile in der Presse, als Marco Lecour im Mai 2002 den Vorsitz des Ortsverbandes übernahm. Nachdem wir immer mehr Jugendliche in Margetshöchheim von unserer Arbeit überzeugen konnten wir mit Julia Blümlein unser 50. Mitglied begrüßen. Auch die Auflösung des Ortsverbandes der JU Zell am Main spielte hierbei eine Rolle, da 10 Mitglieder in unsere Verwaltung fielen. Damit waren wir auch zum drittgrößten Ortsverband im Kreisverband der JU Würzburg-Land aufgestiegen. Unser Stand beim Margaretenfest entwickelte sich immer mehr zur Plattform der Jugend. Anteil daran hatten unsere legendären Hamburger und unser trendiges Angebot an Getränken, wie Rigo, Salitos oder Hooch. Auch vertraten wir die Meinung, dass unser Dorffest ein spezielles Angebot für die Jugend benötigt und ließen die örtliche Nachwuchsband "Rain" (inzwischen Toxic Rain) an unserem Stand auftreten. Mit dieser Einstellung lieferten wir wieder einmal die Grundlage für teils heftige Diskussionen. Jedoch konnten wir unseren Standpunkt durchsetzen und so gibt es den Auftritt der Band immer noch. Auch ins politische Geschehen vor Ort griffen wir mit unserer Zeitschrift "JUng" ein. In diesem prangerten wir ohne Zensur verschiedenste Missstände im Ort an. Unser Plan ging auf, einige Punkte der Erstauflage kamen auf die Agenda im Gemeinderat und wurden verändert.
Unser jetziger Ortsvorsitzender, Björn Jungbauer übernahm im April 2005 die Geschicke der JU Marokko, nachdem er bereits seit 1999 stellvertretender Ortsvorsitzender war. Erstmalig unterstützten wir im Sommer 2005 die Junge Union Veitshöchheim bei ihrer Großveranstaltung "Heiss im Geis". Wir stellten eine Mannschaft für den Ausschankwagen, dies war der Startschuss unserer Interkommunalen Zusammenarbeit. Bei einer Fahrt mit dem "Schoppenexpress" durch das Stadtgebiet von Würzburg wurde diese intensiviert. Beim Margaretenfest waren wir aufgrund der drastischen Steuererhöhungen bei Alkopops gezwungen, ein neues Angebot zu präsentieren. Nachdem wir unsere Hamburger nicht mehr im Angebot hatten, bereicherte wir zusammen mit unserem Mitglied, dem "Kroaten Jürgen" das Fest mit frischem Spanferkel vom Grill. Eigentlich sollte es die Ferkel nur am Samstagabend geben, jedoch war die Resonanz der Besucher so gut, dass es auch am Sonntag die Leckerei gab. Natürlich gab es auch hierzu wieder regen Diskussionsbedarf, da man uns anscheinend den Erfolg nicht gönnte. Wie auch bei den Auftritten der Band konnten wir uns durchsetzen und so gibt es auch heute noch Spanferkel auf dem Margaretenfest. Als Novum präsentierten wir die Band "Toxic Rain" zusammen mit dem Jugendzentrum im Hof des Rathauses. Nachdem der neue Kindergarten im Zeilweg nach knapp 10 Jahren aufgrund diverser Baumängel geschlossen werden musste, widmeten wir diesem Thema wieder eine "JUng". Dadurch brachten wir frischen Wind in die Diskussion, so dass der Kindergarten zwischenzeitlich sogar wieder bezogen werden konnte. Unser Gründungsmitglied Waldemar Brohm wurde 2005 zum stellvertretenden Landrat des Landkreises Würzburg gewählt. Nachdem sich der JU Ortsverband Zell am Main wieder gründete, fiel unsere Mitgliederzahl auf 37.
Mit dem gemeinsamen Kegeln der JU`ler aus Veitshöchheim und Zell belebten wir im Februar 2006 eine alte Tradition wieder neu. Bei der Kreisdelegiertenversammlung der JU Würzburg-Land im Pfarrheim Margetshöchheim wurde unser Ortsvorsitzender Björn Jungbauer zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt. Bei einem Informationsabend zu ihrem Tansaniaaufenthalt berichtete unser Mitglied Jessica Müller von ihren Erlebnissen in Wort und Bild. Bei der anschließenden Spendenaktion kamen über 200,-€ zusammen. Von unserer sportlichen Seite zeigten wir uns bei der Lebendkickerortsmeisterschaft des Jugendzentrums, hier errangen wir nach hartem Kampf den 9. Platz! Mit einem neuen Ausschankwagen von "Desperados" belebten wir unseren Stand beim Margaretenfest und sorgten für einen neuen Anziehungspunkt. Mit 50m² überdachter Fläche, dem kultigem Aussehen und einer eingebauten Musikanlage, waren wir ein Hingucker unseres Dorffestes. Auch die Spanferkel von unserem "Kroaten Jürgen" gingen weg wie heiße Semmeln und der Auftritt der Band sorgte für gute Stimmung. Neue Wege gingen auch wir, als wir zusammen mit der Margetshöchheimer Mitte (MM) eine gemeinsame Wanderung durch das Margetshöchheimer Wasserschutzgebiet initiierten. Hierbei informierten wir uns über die wichtige Eigenwasserversorgung unserer Gemeinde. Erstmalig durchgeführt und gleich ein großer Erfolg - so könnte man unser Schafkopfturnier im Sportheim bei der "Moni" bezeichnen. Mit insgesamt 40 Teilnehmern war es ein toller Erfolg und so wird es diese Veranstaltung auch in Zukunft geben. Ein Federweisenabend zusammen mit der JU Veitshöchheim bildete den Abschluss eines ereignisreichen Jahres.
Trotz starken Regens führten wir Anfang 2007 wieder eine Flurreinigung durch und trugen zahlreiche Säcke Müll zusammen. Ein neues Gesicht bekam unser Internetauftritt Mitte dieses Jahres verpasst. Zusammen mit der Firma Fruity Web, wurde die Seite auf ein modernes CMS umgestellt, so dass diese zeitnah von uns ohne großen Aufwand gepflegt werden kann. Einen hervorragenden dritten Platz belegte unsere Mannschaft beim Lebendkickerturnier des Jugendzentrums. Mit unserem "Cup der guten Hoffung" protestierten wir im Juli zusammen mit der JU Veitshöchheim gegen den drohenden Abriss des Ludwig-Volk-Steges. Insgesamt 16 Mannschafte nahmen an dem verrücktesten Bootsrennen auf dem Main teil und in Spitzenzeiten verfolgten 350 Zuschauer das Rennen. Das Margaretenfest war in diesem Jahr nicht von großem Erfolg gekrönt, nachdem die SGM mit einem "Brandbrief" den Verkauf unserere Spanferkel massiv in Frage stellte. Ein Erfolg dagegen war unser zweites Schafkopfturnier im Sportheim bei der "Moni" mit insgesamt 44 Teilnehmern. Am meisten aber beschäftigte uns im Jahre 2007 die anstehende Kommunalwahl 2008. Hierzu konnten wir Björn Jungbauer (Platz 5) , Daniel Stein (Platz 6), Andreas Winkler (Platz 9) und Simon Haupt (Platz 10) auf aussichtsreichen Plätzen in Stellung bringen.
Aktuell haben wir 46 Mitglieder, haben damit mehr Mitglieder als die örtliche SPD und sind nach 18 Jahren immer noch die einzige politische Nachwuchsorganisation in Margetshöchheim. Wir sind landkreisweit der zweitgrößte Ortsverband. Die Kommunalwahl 2008 konnten wir erfolgreich bestreiten. Insgesamt bekamen unsere vier Kandidaten knapp 3500 Stimmen und mit Björn Jungbauer und Andreas Winkler sind im Gemeinderat nun auch zwei JU`ler vertreten. Auch im Kreistag ist die JU Margetshöchheim vertreten, hier schaffte Björn Jungbauer den Sprung in das Landkreisgremium.
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