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Aktuelles
Demografische Entwicklung der Gemeinde Margetshöchheim PDF Print E-mail
Written by Björn Jungbauer   
Tuesday, 22 June 2010

Demografische Entwicklung 2000 - 2030Im Auftrag der Gemeinde haben einige Hauptschüler der 9. Klasse zusammen mit Dr. Rainer Gottwald vom Landsberger Institut StratCon im Rahmen eines Projektes die demografische Entwicklung der Gemeinde Margetshöchheim bis zum Jahr 2030 erarbeitet.

 

Die Prognose beruht auf den Daten aus dem Einwohnermeldeamt, bei der Berechnung wurden die Zahlen der Zuzüge, Wegzüge, Sterbefälle und Geburten berücksichtigt. In Vergleichsberechnungen konnte belegt werden, dass die Fehlerquote unter 1% liegt und damit genauer als die Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern sind.

Es wird prognostiziert, dass die Einwohnerzahlen von aktuell knapp 3200 bis zum Jahr 2030 auf knapp 2800 sinken sollen! Wenn diese Entwicklung so eintritt, wird es viele Auswirkungen auf die Infrastruktur in unserer Gemeinde wie beispielsweise dem Kindergarten und der Schule haben. Diese ist auf die derzeitige Größe und Altersstruktur ausgerichtet.

Die Anzahl der Kleinkinder im Alter von 0 bis 6 Jahren soll von derzeit 149 auf 118 sinken, die Anzahl der Kinder & Jugendlichen im Alter von 6 bis 20 Jahren von derzeit 428 auf 329! Erschreckend ist auch, dass die Anzahl der Bewohner im erwerbsfähigen Alter von 16  - 65 Jahren von 2043 im Jahr 2010 auf 1592 im Jahr 2030 sinken soll - das wäre ein Rückgang um 22,3%! Dies dürfte vor allem für unsere Gemeinde dramatische Folgen haben, da ein Großteil der gemeindlichen Steuereinnahmen auf den Einkommensteueranteilen beruht. Wenn der Anteil der erwerbsfähigen Bewohner in der vorhergesagten Höhe wegbricht, ist eine nachhaltige Finanzierung des Haushaltes in Zukunft wohl nicht mehr gewährleistet. Weiter wird die Anzahl der Personen über 65 Jahren in Margetshöchheim um 23,4% ansteigen. Gerade diese Prognose verlangt ein entschlossenes Handeln im Hinblick auf Barrierefreiheit der gemeindlichen Einrichtungen und der Straßen, dem Freizeit- und Betreuungsangebot für Senioren.

2000 - 2030

Es muss daher nach Auffassung der CSU Fraktion die Aufgabe des aktuellen Gemeinderates sein, ein zukunftsfähiges Konzept zur Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung in Margetshöchheim zu erarbeiten und die hierfür notwendigen Maßnahmen zu beschließen. Nach Meinung der CSU Fraktion spielt dabei unter anderem die Attraktivität und Wohnqualität des Altorts eine große Rolle. Im Altort gibt es schon heute aus den unterschiedlichsten Gründen zahlreiche leer stehende Häuser und diese Zahl wird sich einer Prognose nach in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Der Erwerb und Umbau von alten, leer stehenden Häusern durch junge Familien könnte beispielsweise von der Gemeinde gefördert werden. Darüber hinaus sollten die vorhandenen Neubaugebiete sinnvoll abgerundet werden. Dies ermöglicht eine maßvolle Ausweisung von Bauplätzen. Zurzeit gibt es kaum verfügbare Bauplätze, somit fehlt jungen Menschen und Familien die Möglichkeit ein eigenes Haus in der Gemeinde zu errichten. Die Nachfrage hierfür ist vorhanden, da Margetshöchheim eine attraktive Wohnortgemeinde mit sehr guter Infrastruktur ist. Die Gemeinde steht hier in Konkurrenz zu anderen Stadtrandgemeinden, zurzeit hat sie aber oft das Nachsehen. Wir müssen den Wegzug von jungen Familien verhindern und den Zuzug stärken!

Die CSU Fraktion wird sich zusammen mit Bürgermeister Waldemar Brohm intensiv mit dem Ergebnis des Projektes beschäftigen und einen Maßnahmenkatalog erarbeiten, damit diese Prognosen nicht eintreten!

Die komplette Präsentation finden Ihr in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Aus dem Gemeinderat"!

 

 

 
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